In Mexico City finden sich zwei Prozent aller weltweit lebenden Tier- und Pflanzenarten. Und die Biodiversität von New York City hat sich seit ihrer Gründung mehr als verdoppelt. In Zeiten von Klimawandel und Artensterben stellt sich immer mehr die Frage, wie wir in der Stadt – einem der unterschätztesten Ökosysteme überhaupt – eine neue Koexistenz aushandeln und Spielregeln für panökologische Partizipationsprozesse definieren können.
Eine vielversprechende Möglichkeit bieten die Rechte der Natur, die Mensch und Umwelt auf eine Ebene stellen. In San José etwa werden Bienen aktiv in die Stadtplanung miteinbezogen, die Seine wurde kürzlich zur Ehrenbürgerin von Paris ernannt, und in der Bucht von San Francisco haben Wale und Delfine eine Art Vorfahrtsrecht. Dieses Buch ist eine Aufforderung, unsere nicht-menschlichen Nachbarn neu zu verstehen.
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