Ansichten des Fuji, Schönheiten in Kimonos, detaillierte Alltagsszenen - die berühmten Werke der Großmeister des japanischen Holzschnitts werden hier Blättern von Toulouse-Lautrec, Whistler, Cassatt und Orlik und anderen gegenübergestellt. Sie zeugen von der Faszination für Japan, die Europa um 1900 erfasste und bis heute unvermindert anhält. Neben den bekannten Highlights werden bisher noch nicht gezeigte Blätter präsentiert. Um 1900 avancierte Dresden zu einem der ersten deutschen Zentren der weltweiten Japanbegeisterung. Im Dresdner Kupferstich-Kabinett flammte sie bereits viel früher auf, da japanische Kunst zu den ältesten Beständen gehört. Aus ihrer exquisiten Fülle schöpft dieser Band, in dessen Zentrum über 130 japanische Werke des 17. bis 19. Jahrhunderts stehen. Sie wurden in einem zehnjährigen Forschungsprojekt digitalisiert, erforscht und restauriert. Die Ästhetik, Farbigkeit und der Detailreichtum japanischer Farbholzschnitte wecken bis heute ungebrochene Begeisterung.
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