Als junges Mädchen begann Yayoi Kusama eines Tages zu halluzinieren, dass die Welt und alles darin – die Pflanzen, die Menschen, der Himmel – mit Tupfen bedeckt sei. Sie fing an, außergewöhnliche Kunstwerke zu schaffen. Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und sogar ihren Körper verzierte sie mit abertausenden Punkten. Aber damals war es für eine junge Frau sehr schwer, in der von alten Traditionen geprägten Kunstwelt Japans Fuß zu fassen. Erst recht für eine, die mit ihrer Kunst die Welt in unendlich viele Punkte auflöste. Aber Yayoi war fest entschlossen. Sie wollte Künstlerin werden und alle teilhaben lassen an der Art, wie sie die Welt sah. Yayoi ging nach New York, bereiste die ganze Welt, inspirierte Andy Warhol und die Pop-Art und wurde schließlich zu einer der berühmtesten und beliebtesten Künstlerinnen aller Zeiten.
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