Der elektrische Anschluss von Gebäuden an das Niederspannungsnetz führt regelmäßig zu Konflikten zwischen Netzbetreibern, Elektrofachkräften und Anschlussnehmern. Netzbetreiber nehmen bei der Versorgung mit Elektrizität aus rechtlichen, wirtschaftlichen und technischen Gründen eine marktbeherrschende Stellung ein. Sie können einheitliche Technische Anschlussbedingungen herausgeben, die jedoch den Zielen und Forderungen des Energiewirtschaftsgesetzes sowie der Netzanschlussverordnung entsprechen müssen. Gehen Netzbetreiber darüber hinaus, entstehen beim Anschlussnehmer häufig zusätzliche Kosten, ohne dass ein technischer Nutzen erkennbar ist. Bei der Errichtung elektrischer Anlagen haben technische Regelwerke eine zentrale Bedeutung, da gesetzliche und nichtgesetzliche Normen sowie Gerichtsentscheidungen hierauf Bezug nehmen. Werden technische Regelwerke nicht nach den Normengrundsätzen bzw. rechtlichen Vorgaben erarbeitet, führt auch dies zu Nachteilen von Anschlussnehmern und Investoren.
Dieses Buch bietet einen fundierten Einblick in die rechtlichen Rahmenbedingungen des Netzanschlusses und erläutert die relevanten technischen Zusammenhänge. Anhand konkreter Praxisfälle werden technische und rechtliche Fragen praxisnah analysiert und kommentiert. Darüber hinaus werden Lösungen aufgezeigt, die weder Anschlussnehmer noch Netzbetreiber belasten – ein Gewinn für beide Seiten.
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