Bei Kunst am Bau treffen Architektur und Bildende Kunst unmittelbar aufeinander. Sie beeinflussen sich, stehen im Dialog und prägen gemeinsam den Raum – mal subtil, mal plakativ, als integraler Teil des Gebäudes oder eigenständig im Innen- bzw. Außenraum. Dieses Spannungsverhältnis macht Kunst am Bau zu einem einzigartigen und besonders herausfordernden Feld – für die Künstler:innen, aber auch für diejenigen, die sich um Realisation und Erhalt der Kunstwerke kümmern.
Kunst am Bau. Zustände, Erhalt und Vermittlung widmet sich erstmals umfassend dem Umgang mit diesen ortsgebundenen Objekten, die weit mehr sind als singuläre Kunstobjekte: Sie spiegeln den Zeitgeist und ihre architektonische Umgebung wider. Neben einer Einführung in die kulturhistorische Bedeutung, in Auswahlverfahren und Realisierung bietet das Buch einen Überblick typischer Veränderungen von Kunst am Bau im Laufe der Zeit. Abschließend werden Erhaltungsstrategien und Vermittlungsansätze aufgezeigt, die weit über das Studienfeld hinausweisen.
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