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Zerrissene Moderne

Die Basler Ankäufe «entarteter» Kunst
Artikelnr.: 211301
Autor/Hrsg. Rosebrock, Tessa / Reifert, Eva
Artikeltyp Titel
Autor(en) Rosebrock, Tessa / Reifert, Eva
Erscheinungsjahr 2022
Seiten 285 Seiten, 290 Abb.
Format GEB 22,5 x 28 cm
Produktart Bücher
Verlag HatjeCantz Verlag GmbH
AktVKPreisNettoManuell 54,21
AktVKPreisNettoUSDManuell 60,7
ISBN/ISSN 9783775752213
ISBN_MitManuell 978-3-7757-5221-3
AktuellSubspreisManuell Nein
HasMarktschreierInfoManuell Nein
Zerrissene Moderne beleuchtet einen wichtigen Moment der Sammlungsgeschichte des Kunstmuseums Basel. 1937 wurden im Zuge der nationalsozialistischen Kulturpolitik tausende Werke moderner Kunst als »entartet« diffamiert und aus deutschen Museen entfernt. Solche, die das NS-Regime für »international verwertbar« hielt, wurden kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs gegen Devisen ins Ausland verkauft. Aus diesem Konvolut erwarb der damalige Museumsdirektor Georg Schmidt (1896 1965) im Jahr 1939 das Gemälde Tierschicksale von Franz Marc und 20 weitere bedeutende Werke der Klassischen Moderne für Basel.Im Katalog zeichnen ausgewiesene Expertinnen die Geschehnisse ausgehend von den Beschlagnahmungen in deutschen Museen nach und erläutern die historischen Zusammenhänge. Die Akteure der Institutionen und des Handels werden vorgestellt sowie der kulturpolitische Gewaltakt des NS-Regimes offengelegt, der eine künstliche Zersplitterung der Moderne in einerseits »verwertbare« und andererseits der Vernichtung oder dem Vergessen preisgegebene Kunst zur Folge hatte. Beiträge zur Auktion der Galerie Fischer in Luzern, zum Vorgehen Georg Schmidts sowie zur Einordnung der Ankäufe in den Kontext der Basler Sammlungsgeschichte rücken spezifische Schweizer Aspekte in den Fokus.Das KUNSTMUSEUM BASEL ist die älteste öffentliche Kunstsammlung der Welt.
 
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