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Leibliche Praxeologie vs. Iconic Turn

Artikelnr.: 208327
Autor/Hrsg. Metzger, Christoph / Becker, Thomas
Artikeltyp Titel
Herausgeber Metzger, Christoph / Becker, Thomas
Erscheinungsjahr 2021
Seiten 220 Seiten
Format GEB 16 x 24,5 cm
Produktart Bücher
Verlag Wilhelm Fink Verlag
AktVKPreisNettoManuell 46,64
AktVKPreisNettoUSDManuell 52,2
ISBN/ISSN 9783770564750
ISBN_MitManuell 978-3-7705-6475-0
AktuellSubspreisManuell Nein
HasMarktschreierInfoManuell Nein
Sind Bilder und Sehen immer eine dominante Praxis im Feld der Kunst? Der Begriff 'Feld der Kunst' ist spätestens seit der letzten documenta zur Mode geworden. Wenig reflektiert wird dabei, dass das Feld der Kunst sehr eng mit dem Begriff der Praxeologie verbunden ist. Ein Feld der Kunst ist kein semantisches Bedeutungsfeld, sondern eine Logik praktischer Strategien. Praxeologien sind weder binäre noch widerspruchsfreie Logiken, sondern leiblich gebundene Strategien der Innovation. Mit seiner Theorie einer Logik des Bildes übersieht der Iconic Turn die leiblichen Praxeologien einer alle Sinne einbeziehenden Wahrnehmung. Schon seit Marcel Duchamps Kritik an der retinalen Konzentration der Kunst auf Bilder gilt die Dominanz des Sehens nur für den Massenmarkt, nicht aber für die innovative Praxis avantgardistischer Künstler. Theoretisches Konzept, empirische Beispiele der Kunst, Kulturgeschichte und Analysen von Computerspielen zeigen in diesem Band Beispiele der Analyse von Praxeologien auf.
 
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